Furamed » Medizin http://www.furamed.de Gesundheit & Medizin Tue, 11 Jun 2013 18:20:35 +0000 de-DE hourly 1 http://wordpress.org/?v=3.5.1 Was Mediziner alles wissen müssen http://www.furamed.de/was-mediziner-alles-wissen-mussen/ http://www.furamed.de/was-mediziner-alles-wissen-mussen/#comments Thu, 08 Mar 2012 08:30:12 +0000 admin http://www.furamed.de/?p=1688 Wer hat nicht schon so gestaunt beim Arzt – was der alles weiß! Allein nur schon die ganzen Begriffe der Krankheiten, Symptome und Behandlungen und dann auch noch neben dem Deutschen in Latein! Halbgötter in Weiß nannte man die Ärzte früher! Die Zeiten sind zwar fast vorbei, denn heute, in Zeiten des fast allwissenden Internets, ist auch das medizinische Wissen der Patienten gestiegen und der gefühlte Abstand zum Arzt ist viel kleiner geworden.

Aber dies ist nur umso mehr Grund für angehende Ärzte, ihr Wissen zu fundieren und auszubauen, um den Patienten helfen zu können und ihnen das beruhigende Gefühl von Kompetenz zu geben.  Wer viel weiß, der kann viel geben. Immer schon war bekannt, dass Medizinstudenten viel  auswendig lernen müssen. Das Medizinstudium gilt als eines der lernintensivsten, das man absolvieren kann.

Allein wer die Anatomie des Menschen lernen will, muss fleißig sein (oder das Lernen in die Hand professioneller Plattformen wie kenHub legen). Nur schon das menschliche Skelett zu lernen ist anstrengend: Hier gibt es nämlich 206 Knochen und alle haben einen deutschen und einen lateinischen Namen. Alle haben eine oder mehrere Funktionen, ihr genauer Sitz und auch die Nachbarknochen müssen gelernt werden. Ihre typischen Krankheitsbilder, Besonderheiten und die dazu gehörenden Heilungsmöglichkeiten müssen begriffen, eingeordnet und abgespeichert werden. Für die Beurteilung von Krankheiten oder Verletzungen muss dieses Wissen jederzeit abgerufen und auch mit anderem Wissen in Beziehung gesetzt werden können. So kann ein guter Arzt sein Wissen des menschlichen Körpers und seiner Anatomie benutzen, um in der Diagnose Bezüge herzustellen und Krankheiten so zu heilen.

Es ist also Fleiß und viel Arbeit angesagt, wenn man Medizin studieren möchte. Es gibt aber auch ein paar Tricks, die das Lernen erleichtern! Eselsbrücken zum Beispiel, die jeder Medizinstudent kennen sollte. So kann man sich beispielsweise die  verschiedenen Knochen der Schädelbasis einfach mit diesem Merkspruch merken: Stines sieben Keiler sind hintersinnige Schleimer.

Und schon sind Stirnbein, Siebbein, Hinterhauptsbein und Schläfenbein schnell und einfach auswendig gelernt!  Ähnlich schlau geht es mit den Maßen der normalen Milz, die 4x7x11cm betragen sollte. Mit dem Begriff „Kölnisch Wasser 4711“ hat sich das noch jeder Medizinstudent ganz fix gemerkt! Mediziner müssen also nicht alles wissen, aber sie müssen wissen, wie sie es sich merken können, das hilft. Vielleicht macht dann die anstrengende Paukerei sogar etwas Spaß.

Bild: © Rido – Fotolia.com

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Rosskastanie (Aesculus hippocastanum) http://www.furamed.de/rosskastanie-aesculus-hippocastanum/ http://www.furamed.de/rosskastanie-aesculus-hippocastanum/#comments Mon, 05 Mar 2012 08:36:22 +0000 admin http://www.furamed.de/?p=1679 Kinder lieben die Samen als Sammel- und Bastelobjekt, Erwachsene hingegen schätzen im Sommer ihren Schatten – und zählen immer häufiger auf ihre heilende Wirkung. Die Rede ist von der Gemeinen Rosskastanie. Die braun-glänzenden Samen des Laubbaumes haben es in sich und werden bei verschiedenen Krankheiten, vorwiegend aber bei Venenleiden eingesetzt.

Baum mit bewegter Geschichte

Vor rund 450 Jahren brachten unter anderem die Osmanen die Rosskastanie, die man bis zur letzten Eiszeit in ganz Europa fand und deren lateinische Bezeichnung Aesculus hippocastanum ist, von der Balkanhalbinsel nach Westeuropa zurück. Der Name kommt möglicherweise daher, dass die Samen damals überwiegend als Pferdefutter verwendet wurden.

Allerdings erkannten die Osmanen auch bereits die medizinische Bedeutung der braunschimmernden Kastanien und setzten diese ebenfalls bei ihren Pferden ein. Erstmals systematisch untersucht wurde diese jedoch erst Ende des 19. Jahrhunderts. Wissenschaftlich belegt werden konnte zunächst die Wirksamkeit bei Hämorrhoiden, die auch heute noch begleitend mit Rosskastanien-Präparaten behandelt werden. Neben den Samen verwendete man in der Volksheilkunde übrigens auch die Blätter sowie manchmal Rinde und Blüten.

Gutes für die Venen

Hauptsächlich verantwortlich für die arzneiliche Wirksamkeit ist die in den Samen enthaltene Wirkstoffgruppe Aescin, deren gefäßabdichtende Wirkung wissenschaftlich bewiesen ist. Zudem wirkt das kleine Kraftpaket stärkend auf die Venen, entzündungshemmend, abschwellend und durchblutungsfördernd und wird in erster Linie bei Gefäßleiden eingesetzt. Aescin sorgt dafür, dass die Gefäße abgedichtet werden, was den Effekt nach sich zieht, dass weniger Flüssigkeit aus den Venen in das umgebende Gewebe abgegeben wird.

Wasser in den Beinen, also Ödeme, sowie das Gefühl von schweren Beinen werden dadurch vermindert. Für die Arzneien wird ein hochkonzentrierter Extrakt aus den Samen gewonnen, der in Salben, Tinkturen und Badezusätzen sowie in Tabletten, Kapseln und Dragées eingesetzt wird. Die Gemeine Rosskastanie findet also äußerlich wie innerlich zur Linderung diverser Krankheiten Anwendung und zwar vor allem bei geschwollenen und schmerzenden Beinen, Krampfadern, Neigung zu Wadenkrämpfen sowie Hämorrhoiden.

Vielfach medizinisch wirksam

Als generell gesundheitsfördernd gilt die Rosskastanie aufgrund der enthaltenen Gerbstoffe, Flavonoide und Kumarinabkömmlinge. Diese pflanzlichen Sekundärstoffe können beispielsweise bei Magen- und Darm- sowie Menstruations-Beschwerden helfen. Auch zum Lindern von Prellungen, Verstauchungen oder rheumatischen Leiden werden Rosskastanien-Präparate eingesetzt.

Bild: © Gerhard Paukstat – Fotolia.com

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Aderlass, Schröpfen und Co. – altbewährte Therapien http://www.furamed.de/aderlass-schropfen-und-co-altbewahrte-therapien/ http://www.furamed.de/aderlass-schropfen-und-co-altbewahrte-therapien/#comments Fri, 18 Nov 2011 08:09:15 +0000 admin http://www.furamed.de/?p=1437 Therapien zur Behandlung verschiedener Beschwerden und Krankheiten kannte bereits die Antike. Der Begriff „Therapie“ kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet Dienst am Kranken. Einige Behandlungsmethoden heilten schon unsere Vorfahren, heute gibt es moderne Antworten zu verschiedenen Therapien. Dazu gehören Klassiker wie Aderlass und Schröpfen sowie die Blutegel-Therapie.

Den Aderlass praktizierte bereits Hippokrates, der berühmteste Arzt der Antike. Im Mittelalter war die blutige Methode, den Blutdruck zu senken und unerwünschte Stoffe aus dem Körper zu schwemmen, eine der beliebtesten Therapien überhaupt. Beim Aderlass setzt der kundige Arzt oder Heilpraktiker ein paar gezielte Schnitte, um Blut in größeren Mengen aus den Gefäßen abfließen zu lassen. Richtig von einer ausgebildeten medizinischen Fachkraft angewandt, ist der Aderlass mit keinerlei Risiken verbunden.

Heute wird er vor allem von der Naturmedizin bei verschiedenen Beschwerden eingesetzt, etwa zur Senkung des Eisengehalts im Blut, zur abfließenden Entgiftung oder als Vorbeugung gegen Thrombose. Eine ähnliche Wirkung wie ein Aderlass hat übrigens die Blutspende. Das Schröpfen zählt wie der Aderlass zu den abfließenden Therapien vor allem in der Alternativmedizin. Diese Therapieform hat sich bereits über Jahrhunderte bewährt und ist auf zahlreichen medizinischen Abbildungen aus dem Mittelalter zu sehen.

Auch die traditionelle chinesische Naturmedizin kennt das Schröpfen und wendet es als Therapie bis heute erfolgreich an. Dabei werden zuvor erhitzte Schröpfköpfe aus Glas direkt auf bestimmte Hautpartien aufgebracht, wodurch ein Unterdruck entsteht. Beim blutigen Schröpfen wird die Haut zuvor leicht eingeritzt. Während des Schröpfvorgangs wird das Blut verstärkt aus den entsprechenden Stellen herausgezogen, was gegen vielerlei Leiden wie Muskelverspannungen und Rheuma, aber auch Kreislaufbeschwerden und diffuse Organleiden helfen soll.

Ein Klassiker der Alternativmedizin ist die Blutegel-Therapie. Sie ist vor allem bei gelenkentzündlichen Erkrankungen wie bestimmten Arthroseformen nachweislich erfolgreicher als die Therapien der konventionellen Schulmedizin. Während der Therapie wird der Blutegel auf bestimmte Hautstellen gesetzt, was eine Art Mini-Aderlass zur Folge hat. Auch in der plastischen Chirurgie, etwa bei der Transplantation von Fingern und Zehen, findet die Blutegel-Therapie Verwendung.

Bild: © Thaut Images – Fotolia.com

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Vertrauen Sie auf die Selbstheilungskraft Ihres Körpers http://www.furamed.de/selbstheilungskraft-ihres-koerpers/ http://www.furamed.de/selbstheilungskraft-ihres-koerpers/#comments Mon, 11 Oct 2010 07:29:35 +0000 admin http://www.furamed.de/?p=442 Unser Körper besitzt ein hervorragendes Regulationssystem, mit dessen Hilfe er Krankheiten selbstständig besiegen kann. Die meisten alternativen Heilmethoden, wie die Homöopathie oder die Bioresonanz, machen sich diese Selbstheilungskraft zunutze und unterstützen sie mit sanften und natürlichen Mitteln. Sie greifen in den Heilprozess nicht störend ein, sondern befolgen den Grundsatz der naturgemäßen Therapie, dass der Organismus letztendlich selbst mit der Krankheit fertig werden muss.

Bei der traditionellen chinesischen Medizin steht das so genannte „Qi“, die Lebensenergie, im Mittelpunkt. Nur wenn das Qi ungehindert fließen kann, befindet sich der Mensch mit sich und seiner Umgebung im Reinen. Das energetische Gleichgewicht von Geist, Körper und Seele ist nach den Richtlinien der traditionellen chinesischen Medizin der Schlüssel zu einer ganzheitlichen Gesundheit. Ebenso spielen die fünf Elemente, die Grundelemente Holz, Erde, Feuer, Metall und Wasser, eine große Rolle, da sich laut der chinesischen Philosophie alle Dinge auf sie aufteilen lassen. Nur wenn sich die fünf Elemente im Gleichklang befinden, ist ein optimaler Energiefluss garantiert.


Heilpflanzen und –kräuter, wie die Mariendistel, Kamille oder Johanniskraut, unterstützen den natürlichen Selbstheilungsprozess. Die Mariendistel ist ein wirksames Heilmittel, welches erfolgreich bei Lebererkrankungen eingesetzt wird. Ebenso ist eine ausgewogene Ernährung eine weitere Voraussetzung für unsere Gesundheit. Unsere Nahrungsmittel sind heutzutage oftmals mit bedenklichen Stoffen belastet, die das Gleichgewicht in unserem Körper durcheinanderbringen. Der alarmierende Anstieg von allergischen Reaktionen und chronischen Erkrankungen zeigt, dass der Mensch tagtäglich mit einer Vielzahl von körperfremden und chemischen Mitteln konfrontiert wird, die die Selbstheilungskräfte und das Immunsystem überfordern. Eine regelmäßige Entgiftung, in Form von Heilfasten oder einer Darmsanierung, kann das Gleichgewicht wieder ins Lot bringen und immens zum Wohlbefinden und einer ganzheitlichen Gesundheit beitragen. Zugleich versorgen natürliche Nahrungsergänzung, wertvolle Vitamine, Mineral- und Vitalstoffe unseren Körper mit bestimmten Nähr- oder Wirkstoffen, die für unsere Gesundheit und Wohlbefinden enorm wichtig sind.

Hören Sie daher wieder mehr auf die Signale Ihres Körpers und vertrauen Sie Ihren körpereigenen Schutzmechanismus. Greifen Sie nicht vorschnell zum erstbesten Medikament, sondern versuchen Sie mit Hilfe der Natur wieder Ihre Mitte zu finden.

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Medizin und Gesundheit im Internet http://www.furamed.de/medizin-und-gesundheit-im-internet/ http://www.furamed.de/medizin-und-gesundheit-im-internet/#comments Wed, 14 Apr 2010 08:49:19 +0000 admin http://www.furamed.de/?p=45 Das Internet hat unsere Welt revolutioniert: Kaum taucht eine Frage auf, können wir sie dank Internet sofort beantworten oder zumindest nähere Informationen sammeln und Meinungen oder Erfahrungsberichte anderer Internetnutzer lesen. Darum ist auch verlockend, zur Tastatur zu greifen, wenn es irgendwo im Körper ziept, wehtut, Verhärtungen oder Verfärbungen auftauchen oder man sich ständig schlapp fühlt. Doch ist das Internet ein zuverlässiger Ratgeber in Sachen Gesundheit?

Erste Hilfe Internet: Auf die Quelle kommt es an

Wer gesundheitliche Probleme mit Hilfe des Internets klären möchte, googelt oft munter drauf los. Doch was in der Ergebnisliste erscheint, ist nicht automatisch eine qualifizierte medizinische Auskunft: Magazinartikel, die von mal mehr, mal weniger gut informierten Journalisten geschrieben wurden, stehen neben Einträgen aus Diskussionsforen, in denen Betroffene ihre Erfahrungen und bisweilen Horrorstories austauschen; man stößt ebenso auf medizinische Fachartikel und Portale wie auf Werbung.

Liest man nun also einmal querbeet, kann einem schon Angst und Bange werden. Schnell könnte man vermuten, dass das Ziehen im Bein Ischias sein muss oder der häufige Kopfschmerz ein Gehirntumor. Bevor man sich verrückt macht, sollte man also darauf achten, wer der Verfasser des Textes ist. In einem Gesundheitsportal, das von medizinischen Fachjournalisten betreut wird, findet man ausgewogenere Informationen als in Leserantworten von Foren, und eine seriöse Zeitung wird im Internet vermutlich eine verlässlichere Quelle sein als ein zweifelhaftes Magazin.

Diagnosen stellt der Arzt, nicht das Internet

Der Versuch, anhand von Symptomen mit Hilfe des Internets eine richtige Diagnose zu stellen, ist dennoch oft zum Scheitern verurteilt. Wer Schmerzen hat, sich unwohl fühlt oder andere, beunruhigende Symptome bei sich feststellt, sollte zum Arzt gehen. Nur der hat die Möglichkeiten, eine vernünftige Diagnose zu stellen: Zum einen hat er die eventuell erforderlichen Geräte und Analysemöglichkeiten wie EKG, Blutbild oder Röntgenaufnahmen. Zum anderen hat er die nötige Ausbildung und Erfahrung, um Symptome zu deuten und im Kontext der allgemeinen Gesundheitszustandes zu verstehen.

Mancher, der mit einem Stapel Ausdrucke aus dem Internet panisch bei seinem Arzt erscheint, erntet nur ein mildes Lächeln – denn oft neigen Laien dazu, das Schlimmste anzunehmen oder eben Dinge falsch zu deuten. Darum ist es manchmal besser, erst zum Arzt zu gehen und dann im Internet nachzulesen, was es mit der möglicherweise diagnostizierten Erkrankung ganz genau auf sich hat.

Rat und Tat: Praktische Gesundheitstipps aus dem Internet

Das heißt nicht, dass das Internet zum Thema Gesundheit gar nicht zu gebrauchen ist. Laien sollten jedoch keine voreiligen Schlüsse ziehen und Selbstdiagnosen wagen. Hilfreich ist das Internet vor allem, wenn es um den Austausch zwischen Leidensgenossen geht oder um praktische Tipps, wie man im Alltag mit bestimmten Problemen, zum Beispiel Allergien oder Migräne, umgehen kann.

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